Von der Kreuzeckbahn in Garmisch zum Höllental

Wandergruppe AKTIV unterwegs

08.07.2026

Die ersten 878 Höhenmeter Aufstieg schafften wir ganz bequem mit der Kreuzeckseilbahn. Von der Bergstation Kreuzeck (1638 m), geht der Weg zunächst leicht fallend Richtung Hochalm. Nach etwa 10 Minuten zweigt der Weg rechts ab und führt in Serpentinen hinauf zum Hupfleitenjoch (1750 m), das nach ca. 1 Stunde erreicht wird.
Vom Joch geht es in ca. 1 Stunde auf einem steilen Felsenpfad in Kehren abwärts zu den unbewirtschafteten  Knappenhäusern, Zeugen des ehemaligen Bergbaus (Bleierz, Zinkblende und Molybdän). Der Steig ist teilweise sehr schmal und an ausgesetzten Stellen mit soliden Drahtseilen gesichert.

Von hier führt der Weg weiter steil bergab, vorbei an schattigen Hängen, bis in den Talgrund und zur Höllentalangerhütte (1387 m).

Nach der Einkehr in der Höllentalangerhütte führt der Weiterweg talauswärts durch die beeindruckende Höllentalklamm. In der Klamm ist es auch im Hochsommer sehr kühl und vor allem nass

An der Höllentalklamm-Eingangshütte wird der fällige Eintritt bezahlt und dann geht es schattig durch den Wald hinter nach Hammersbach, ca. 2 Stunden reine Gehzeit. Tatsächlich ist man aber länger unterwegs, da es viel zu schauen und zu fotografieren gibt. Die letzten Kilometer von Hammersbach zur Kreuzeckbahn-Talstation legten wir mit der Bayerischen Zugspitzbahn zurück.

Text und Bilder: Margaretha Jehle