Krisenmanagement im Bergsport

Abendfortbildung mit der Bundesgeschäftsstelle

24.11.2022

Sicherheit im Bergsport – ein wichtiges Thema. Dazu hat die Bundesgeschäftsstelle eingeladen. 

 

Unfälle im Bergsport sind immer außergewöhnliche Situationen. Gezielte Vorbereitung auf Bergtouren, schnelles Erkennen von alpinen Gefahren und überlegtes Handeln sind die Grundvorrausetzung für die persönliche Sicherheit in den Bergen.

Für schwere Unfälle und Notlagen im Rahmen von offiziellen DAV-Veranstaltungen besteht ein Krisenmanagementsystem. Ziel ist es, alle Betroffenen möglichst schnell zu unterstützen und die Betreuung der Angehörigen zu koordinieren.

 

Diese Abendfortbildung  der Bundesgeschäftsstelle des Deutschen Alpenvereins wurde für die Ehrenamtlichen, die Kurse und Touren leiten, angeboten. Zahlreiche Interessierte aus Kaufbeuren und umliegenden Sektionen nahmen an der Veranstaltung teil – in Präsenz und hybrid. Der Krisenstab in der Bundesgeschäftsstelle verfügt über einen detaillierten Krisenplan. Stefan Winter, der Referent und Teil dieses Krisenstabs, erklärt die Definition und den genauen Ablauf einer Krisensituation. Die Rufbereitschaft bietet umfangreiche Leistungen: von psychosozialer Notfallversorgung durch das DAV-KIT (Kriseninterventionsteam), Kontakt mit Versicherungen und Behörden bis zur Rechtsberatung und Gutachten. Aufgaben und Abläufe des Kriseninterventionsteams erläutert Heiner Brunner, der zweite Referent,  an diesem Abend. In der Sektion Kaufbeuren-Gablonz gibt es bereits seit einigen Jahren ein Risiko- und Krisenmanagementsystem. Bergsport bleibt nicht ohne Gefahren, fördert aber die Gesundheit und erhöht die Lebensqualität.