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Biwakieren im Estergebirge

Biwakieren ist auch ohne Bilderbuchwetter ein Erlebnis, auch wenn sich vielleicht der ein oder andere in der Nacht sein gemütliches Bett gewünscht hätte. Fakt war: der Aufstieg von Oberau ins Estergebirge verlief anfangs noch trocken, aber mit der Zeit gingen neben Regenschauern auch einige Graupelschauer auf uns nieder. Daher verzichteten wir auf Umwege und versuchten dem Pfad, der immer wieder noch über Altschneefelder ging, bis zur Weilheimer Hütte zu folgen. Dabei war die Sicht so gering, das wir knapp vor der Hütte noch eine kurze Pause machten, wobei wir quasi wirklich schon da waren. Trotz des Wetters nutzten wir den Winterraum nicht zum Schlafen sondern überdachten unsere Schlafsäcke mit einem Tarp, über welches die ganze Nacht der kühle Wind Nebelschwaden drüber blasen werden. Ab unseren Nudeln mit frischer Soße bliebt es weitgehend niederschlagsfrei, trotzdem verbrachten wir den restlichen Abend eher gemütlich eingemummelt. Intuitiv hatten wir uns flachsten Platz zum Schlafen ausgesucht – wir wir später erfuhren, war es der Hubschrauberlandeplatz der Hütte im Sommer.

Der Morgen ging relativ ruhig an und nach einem ausführlichen Frühstück bestiegen wir immerhin noch den Krottenkopf (2086 m), nachdem wir schon auf alle anderen Gipfel verzichten mussten. Durch den Schnee bedingt wählten wir für den Abstieg eine Geröllabfahrt durch das Pustertallkar mit anschließender Jause auf einem Almboden. Über den Hahnenbichlsteig und die Urspringquellen schloss sich letztendlich die Runde, die zum Ende hin glücklicherweise noch durch die Sonne begleitet wurde.