DAV Sektion Kaufbeuren-Gablonz
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Sommertour Arco 2019

Als Destination für unsere diesjährige Sommertour haben wir uns das Klettereldorado Arco ausgesucht. Mit 12 Personen in zwei Autos konnten wir unsere Anreise ziemlich umweltfreundlich und dazu noch kostengünstig gestalten - dachten wir - bis wir am Treffpunkt ziemlich hoffnungslos versucht haben den Gepäckberg in die Autos und einen kleinen Hänger zu verladen. Also nochmal schnell den Anhänger gegen einen größeren getauscht und schon kann es losgehen in Richtung Süden! Nach der langen Autofahrt nach Italien haben wir dann unser Lager an einem der vielen Campingplätze an der Nordküste des Gardasees aufgeschlagen. Es war ein heißer Sommertag und so konnten wir nicht wiederstehen, uns im kühlen Nass des Gardasees abzukühlen - ein Genuss, den wir ab nun jeden Tag haben werden :)

Ein paar Lebensmitteileinkäufe später ist es dann auch schon Zeit, Abendessen zu kochen und nach einigen Runden Phase 10 - das Spiel hat offenbar schon einen festen Platz in der Jugend 2 - schlafen zu gehen. Am nächsten Tag beginnen wir unsere sportlichen Aktivitäten mit einem leichten Klettersteig, der uns sogar durch zwei Tunnel führt.

Am nächsten Tag gehen wir noch mehr in die Vertikale und besuchen ein Sportklettergebiet. Dort findet jeder die Routen in seinem Schwierigkeitsgrat, es ist aber auch viel Zeit im Schatten unter den Bäumen zu sitzen, zu ratschen oder zu lesen. Am Nachmittag machen wir einen Ausflug in die Innenstadt von Arco. Dort lassen wir uns ein Eis schmecken und besuchen die gerade stattfindende Boulder-Weltmeisterschaft.

Tag drei verbringen wir neben dem üblichen Badespaß mit einem sportlichen Klettersteig. Dieser führt durch eine teils tiefe Klamm, die der Rio Sallagoni aus dem Fels gewaschen hat und erfordert an manchen Stellen ganz schön Armkraft. Über mehrere Seilbrücken wechselt man immer wieder die Uferseite. Auf das Abendessen freuen sich an diesem Tag alle, denn am letzten Abend gehen wir in eine Pizzeria. Dabei Fällt uns allen auf, wie sehr wir uns an den Luxus von Tisch und Stuhl gewöhnt haben, nachdem wir zuvor drei Tage auf dem Boden gegessen haben.

Am Tag der Abreise besuchen wir nochmal ein Klettergebiet, dieses Mal zum Plattenklettern. Nachdem alle die für den Hallenkletterer ungewöhnliche Art der Kletterei ausprobiert und festgestellt haben, dass die Kletterschuhe auf dem rauen Fels doch erstaunlich viel Halt finden, verabschieden wir uns vom Gardasee - wie könnte es anders sein - mit direktem Körperkontakt. Etwas weiter die Steilküste entlang finden wir auch noch eine super Stelle zum springen und so bietet sich für den der es möchte am Ende noch ein echter Adrenalinkick. Abgekühlt und erfrischt treten wir am Nachmittag unsere Heimreise an.