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JUMA Skitourenostern mit AJH4

Skitouren und Ostern – okay. Aber was bitte ist AJH4? AJH4 ist die Abkürzung für „Alpine Jugend Hoch 4“. Dieses bereits abgeschlossene vierteilige Projekt sollte die Jugendarbeit der Alpenvereine Südtirol, Deutschland, Österreich und Schweiz vernetzen. Jugendleiter aus diesen vier Nationen hatten in vier Projektwochen die Chance jeweils eine von vier Sportarten (Skitouren, Alpinklettern, Mountainbiken, Hochtouren) mit Unterstützung von Bergführern auszuüben, sich weiterzuentwickeln und auszutauschen.

Aus diesem Projekt heraus haben sich regelmäßige Nachtreffen ergeben, organisiert von ehemaligen Projektteilnehmern. Und auch dieses Mal konnten wir als JUMA wieder an dem Nachtreffen teilnehmen. Diesmal wurde das Ostertreffen im Engadin, Schweiz von unserem Michi E. organisiert.

© Norbert Eccli

Die Hütte in Ova Spin am Ofenpass wurde von insgesamt 21 jungen Bergsportlern aus Deutschland, Südtirol und der Schweiz von Donnerstag bis Montag besetzt. Neun davon waren und sind JUMA Mitglieder.

Die ersten fünf JUMA Mitglieder starteten bereits in der Früh um bei mäßig gutem Wetter die ersten Hänge unsicher zu machen. Es ging von Buffalora (1967m) auf den gleichnamigen Gipfel (2629m). Abends trafen dann die restlichen JUMA Teilnehmer ein und bezogen die gemütliche Hütte. Neben einer feinen Mahlzeit stand Kennenlernen und Tourenplanung auf dem Abendprogramm. Die Planung verlief in unterschiedlichen Teilgruppen, sodass nicht immer alle auf den selben Berg stiefelten.

Bei weiterhin wechselhaftem Wetter ging es am Freitag u.a. von Suot Via (ca. 1600m) auf den Piz Sarsuret (3126m). Eine weitere Gruppe bestieg den Piz Dora (2950m) von Tschierv (ca. 1660) aus. Am Abend servierte die Südtiroler Delegation ihr Menü, bestehend aus einer Suppe, dreierlei Knödel im Hauptgang (Käse, Speck, Spinat) und einem Tiramisu als Nachspeise.

© Marvin Hausmann

Am Samstag wurde neben dem bereits getesteten Munt Buffalora die Besteigung des Piz Turettas (2962m) von Fuldera (1635m) angegangen. Allerdings warf die Schneedecke hörbar die Frage auf, ob das denn an diesem Tag die richtige Entscheidung sei. Und so drehten wir nach rund 800hm wieder um und genossen im sicheren Gelände die Abfahrt. Am Tag der Schweizer gab es abends Älpler Magronen, klassisch mit Apfelmus. Als Nachspeise gab nochmals Knödel von den Südtirolern, diesmal jedoch in süßer Form mit zerflossener Schokri in der Mitte.

© Marvin Hausmann

© Norbert Eccli

Der Ostersonntag lockte dann alle 21 Teilnehmer auf den selben Berg. Der Piz Arpiglia (2764m) wurde von Zuoz (ca. 1670m) aus angegangen und wartete mit windigen Verhältnissen auf. Oben angekommen grub die Vorhut erstmal eine windstille Sitznische für 20 Personen. Nach einer ausgiebigen Pause und dem gemeinsamen Gipfelbild machte sich der Großteil wieder zurück zum Ausgangspunkt, während ein kleinerer Teil noch nach Osten rund 500-600hm abfuhr um anschließend über den Piz Murtiröl (2660m) wieder zum Ausgangspunkt zu gelangen. Im Aufstieg gab die Sonne dann auch mal eine etwas längere Vorstellung, bevor es am Gipfel wieder ordentlich anfing zu ziehen. Nahrungstechnisch stand anschließend Salat, Chilli sin Carne und Obstsalat auf dem Programm, zubereitet durch die deutsche Belegschaft.

© Marvin Hausmann

© Norbert Eccli

© Norbert Eccli

© Markus Kloos

© Marvin Hausmann

Nachdem montags alles wieder gekonnt in die Autos verladen wurde und die Übergabe mit dem Hüttenwirt über die Bühne gebracht wurde, verabschiedeten sich alle Teilnehmer und nahmen Ziele in Angriff die bereits auf ihrem Rückweg lagen. Für zwei Schweizerinnen und den deutschen Autokorso ging es bis nach Vnà (ca. 1600m) um dort den Piz Arina (2827m) zu verspuren. Der südseitige Anstieg verlangte dann neben einer gehörigen Portion Sonnencreme zwar seine Ski ein Stück zu tragen, belohnte dann jedoch mit wunderbaren Hängen.

© Marvin Hausmann

Wir bedanken uns insbesondere bei Michi für die Hüttenorganisation und allein Teilnehmern für das gelungene Osterwochenende! Bis zum hoffentlich nächsten AJH4 Nachtreffen.

Text: Marvin Hausmann