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JUMA Januarskitour Buralpkopf 2018

im Gunzesrieder Tal

Nachdem die Alpen wochentags von Schneemassen überrannt wurden, stand aufgrund der hohen Lawinenwarnstufe die erste JUMA Tour des Jahres schon auf der Kippe. Doch gegen Ende der Woche konnte mit LWS 2 unterhalb der Waldgrenze die Tour doch noch von statten gehen.

Gesetztes Ziel war der 1772 m hohe Buralpkopf in der Nagelfluhkette. Um ebendieses zu erreichen, startete am 20.01.2018 ein Dutzend schneehungrige Wintersportler um fast 7 Uhr mit einer relativ umweltfreundlichen Anzahl von zwei Autos Richtung Gunzesrieder Säge. Dort angekommen wurde das Team durch zwei weitere motivierte Tourengeher aus Sonthofen vervollständigt.

Nach dem großen Piepscheck ging es zum warm werden sodann erstmal auf die Loipe hinein ins Aubachtal. An der Alpe Vorsäß III angekommen ging es auf dem zunächst gut sichtbaren aber unverspurten Weg und später über eine freie Fläche hinauf Richtung Gatterlalpe. Um den unterschiedlichen Ambitionen der großen Gruppe gerecht zu werden, teilte sich kurz vorher das homogene Gefüge in zwei selbstständige Skitourenzüge. JUMA 1 bestieg sodann zunächst den Buralpkopf (zugegeben, die letzten Meter auf gleicher Höhe wurden eingespart). Nach einer tobolenten (Wortwitzkönig!) ersten Abfahrt in feinstem Schnee gefiel diese derart gut, dass der eigentlich angedachte zweite Gipfel, der Sedererstuiben, kurzerhand für zu abgeblasen befunden wurde. Stattdessen ging es nochmals rund 300 hm auf den Grat empor um weitere unverspurte Hänge auszukosten. Auch JUMA 2 war tatkräftig unterwegs und erklomm den Buralpkopf. Allerdings muss dabei der Spruch „don’t follow other lines“ aus dem Gedächtnis gewichen sein, sodass auch deren Abfahrt kurzzeitig tobolent verlief aber ansonsten an Genüsslichkeit kaum zu überbieten war. Nur weiter unten war der Schnee dann doch etwas rar. Am Talboden angekommen ging es wieder zum Cooldown auf die Loipe.

Mit nur unwesentlicher Zeitdifferenz und nach mind. 900 hm und 11 km Strecke gelangten JUMA 2 und JUMA 1 wieder sicher zurück an ihre Autos. Bevor es endgültig nach Hause ging wurde in einer ausgiebigen Feedbackrunde noch die positiven und negativen Impressionen der Tour gesammelt und zum Besten gegeben.

Die JUMA Leitung bedankt sich recht herzlich bei seinem starken Team und freut sich insbesondere, so viele neue Gesichter zum Jahresbeginn begrüßen zu können. So kann es weitergehen. Auf ein erfolgreiches Jahr 2018! (mh)