DAV Sektion Kaufbeuren-Gablonz
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Skitouren Lizumer Hütte

Mit dem Ziel 4 tolle Skitourentage zu erleben sind wir am Samstag den 6.2. in die Tuxer Alpen aufgebrochen. Gelandet sind wir auf dem Parkplatz einer Bundeswehrkaserne, sehr weit oben im Wattenbachtal. Von dort sind wie bei bestem Wetter und Sonnenschein, allerdings mit einer heiklen Lawinenprognose über den Zirbenweg zur Lizumer Hütte aufgebrochen. Die teilweise sehr botanische Abkürzung, für die wir uns entschieden hatten, stellte sich als interresante Abwechslung für Teilnehmer und Jugendleiter herraus. Zurück auf dem Fahrweg war das Fortkommen weitaus schneller und komfotabler.

Merkwürdig für uns alle war, wie oft Hubschrauber über uns hinweggeflogen sind. Am Anfang giengen wir noch von Zubringerflügen zur etwas weiter oben gelegenen Kaserne aus, erweiterten unsere Theorie dann um eine Helikopterflugstunde. Doch als wir bei unserer Ankunft an der Hütte den wahren Grund für die vielen Helikoptereinsätze erfahren haben, hat uns das allen zurecht zu denken gegeben. Weiter oben, auf dem Weg zu einem unserer potentiellen Tourenziele, das wir aber wegen der Lawinensituation schon im vorhinein ausgeschlossen hatten, hatte eine Lawine zwei Gruppen mit insgesamt 12 Tourengehern verschüttet. Ein Ereignis, dass wir ersteinmal verdauen mussten.

Am nächsten Tag sind wir also in flachem sicheren Gelände auf eine kleine Tour zum Klammjoch aufgebrochen. Wieder zurück an der Hütte haben wir am Nachmittag aus gegebenen Anlass noch einmal ein großes LVS Training gemacht.

Am Montag sind wir dann zu einer weiteren Tour aufgebrochen in Richtung Graue Wand. Doch dazu mussten wir uns einen Weg durch die Gebäude der Kaserne bahnen, die wohl mit einer nicht ausgezeichneten Militärischen Schutzzone geschützt waren, die ein Durchkommen auf die andere Talseit kaum möglich machte. Das hat uns einige mehr und weniger freundliche Gespräche mit den Bewohnern eingebracht. Aber auch nach dieser Hürde hat uns die immernoch hoche Lawinengefahr nach bereits etwa 300 Höhenmetern zum umkehren gezwungen. Zurück im Talboden haben sich aber dann motivierte gefunden, die denselben weg nocheinmal gegangen sind, und nochmal.

Am Dienstag stand auch leider schon die Heimreise auf dem Programm. Um nicht auf dem Fahrweg mühsam und mit viel Stockeinsatz unseren Weg bis zum Auto bestreiten zu müssen, sind wir von der Hütte in Richtung Eiskarjoch (heute wussten wir ja den "richtigen" Weg durch die Kaserne) aufgebrochen bis wir den Hang queren konnten und schließlich direkt zum Auto abfahren konnten.