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Skitouren in Obernberg

Vom Seminarhaus in Obernberg am Brenner aus starteten wir in den Faschingsferien unsere Skitouren. Bereits am Abend nach der Schule machten wir uns auf den Weg, sodass abends kurz Bouldern noch möglich war. Der Schneedeckenaufbau war während des Aufenthalts zwar durch den Wind sehr stark geprägt und viele Geländeformationen wegen der geringen Schneehöhe völlig freigeweiht, dennoch schafften wir paar coole Touren und umgingen auch die Schwimmschneenester. Die Versorgung mit Essen durch die Herberge war täglich sehr reichlich.

Nach kurzer Parkplatzsuche am ersten Morgen wurde sogleich das Egger Joch (2132 m) in Angriff genommen, allerdings blieb die Schneehöhe trotz unseren Höhengewinns in etwa gleich. Direkt an der Grenze zu der südlich gelegenen Föhnwalze hat der Wind so starken Einfluss auf uns, dass wir besonders im oberen Bereich Standfestigkeit zeigen mussten. Der Gipfelaufenthalt musste auch stark verkürzt werden, das Abfellen war dort nicht möglich sondern musste im Windschatten einer harmlosen Wechte im hügeligen Gelände unterhalb nachgeholt werden.

Der nächste Tag verlangte den Gebrauch von Harscheisen, den der Weg auf den Grubenkopf (2337 m) über das Lahner Tal oberhalb vom Obernberger See war hart gefroren bzw. gepresst. Zwischenzeitlich setzte auch Schneefall neben dem Wind ein. So kamen wir noch früh genug wieder unten am, um ausführlich die Rettung aus Lawinen zu üben, von welcher der Theorieteil bereits am Vorabend besprochen wurde.

Am geschütztesten lag der Schnee, den wir am dritten Tourentag vorfanden, hier waren noch am ehesten pulvrige Stellen dabei. Doch am Grat oben schritt die Gruppe nur noch eingemummelt durch den fegenden Wind bis hinauf auf den 2196 m hohen Niedererberg.

Der Mittwoch startete dafür bereits sonnig warm, als es auf dem Fahrweg zur Kastnerbergalm (1734 m) voran ging. Von da an führte die Aufstiegsspur ungeschützt vor der Sonne auf die Rötenspitze (2481 m) hoch. Die Abfahrt begann bald, den der Schnee sulzte immer weiter auf.