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Sommertour in Slowenien

Die Jugend 2 Sommertour 2014 durch den Triglav Nationalpark startetet am Parkplatz bei Trenta bei bereits leichtem Regen aber trotzdem voll motivierten Karabin(i)eris. Bei immer stärker werdendem Regen sind wir zur Zasavska koca na Prehodavcih, unserer ersten Hütte auf der wir übernachteten aufgestiegen. Dort kamen alle trotz Regejacke und Regenhose völlig durchnässt und verfroren an (auch die beste Regenjacke ist irgendwann nicht mehr dicht…). An Elektroöfen haben wir uns in der Hütte erstmal aufgewärmt und unser Zeug zum Trocknen ausgebreitet.

Am nächsten Morgen sind wir bei wieder trockenem Wetter und zeitweiligem Sonnenschein zur Sieben-Seen-Wanderung aufgebrochen. Wie der Name schon sagt, sind wir an sieben schönen Seen vorbei zur Koca pri Triglavskih Jezerih gelaufen, wo wir eine erste Bortzeitpause machten. Da das Wetter aber immer noch nicht besonders warm war und die Sonne sich nicht dauerhaft zeigte war keine Karabin(i)eri in einer der sieben Seen baden. Auf dem Weg zum Gipfel des M. Ticarica hatten wir noch eine Begegnung mit einer Kreuzotter. Auf dem Weiterweg zur Dolichütte holte uns wieder der Nebel ein. Das Abendessen auf der Dolichütte war leider nicht besonders viel und so mussten zum Teil noch extra Portionen bestellt werden.

Auch das Frühstück am folgenden Tag war mager und für eine extra Scheibe trockenes Weißbrot musste auch noch extra bezahlt werden!! Das Ziel für den dritten Tag war den Triglav von Südwesten zu besteigen und anschließend auf dem Dom Valentina Stanica zu übernachten. Nachdem wir von der Dolichütte aber ca. 500 Höhenmeter bis zu dem Einstieg des Klettersteigs aufgestiegen sind, die Sicht miserabel war, der Schnee der vergangene Woche in dem Gebiet gefallen war im Klettersteig zum Teil noch eine Höhe von fast einem halben Meter hatte und der Weiterweg zu gefährlich gewesen wäre, mussten wir leider - wie auch die andere Gruppe - umdrehen. Wir gingen also zurück zur Dolichütte und weiter zum Dom Planika. An beiden Hütten machten wir eine kurze Pause. Von dem Dom Planika sind wir zum Triglavski dom (Triglavhaus) aufgestiegen und auch die Schneemenge nahm langsam wieder. Das Triglavhaus war in der Nebelsuppe völlig verlassen, wir haben in der Hütte – außer uns – keine einzige Person gesehen. Vom Triglavhaus aus war die Orientierung wegen des Nebels und des vielen Schnees etwas schwierig. Und die „Ich habe nen Punkt“ Rufe, wenn wieder eine weitere Wegmarkierung gefunden wurde, bestimmten den ersten Wegabschnitt. Nach einer etwas längeren Tagesetappe als ursprünglich geplant sind wir aber alle noch rechtzeitig vor dem Abendessen auf dem Dom Valentina Stanica angekommen.

Am folgenden Morgen war das Wetter immer noch trocken – aber der Nebel war immer noch da. Über den Pragweg sind wir abgestiegen und anschließend über den Luknjapass auf den Gipfel des Bovski Gamsovac wieder aufgestiegen. Auf dem Weg dorthin haben wir gemütlich grasende Steinböcke direkt neben unserem Weg gesehen. Weiter ging es zur letzten Hütte, zum Pogacnikov dom. Dort wurden die getragenen Socken der Karabin(i)eris im Schlafraum aufgehängt und somit das „Revier“ der Karabin(i)eris ganz klar geruchlich markiert. Drei unerschrockene waren auch noch im See baden, der knapp unterhalb der Hütte liegt.

Am letzten Tag der Sommertour haben wir – natürlich wieder im Nebel – den Razor erklommen, der im Gipfelaufschwung noch eine knifflige drahtseilgesicherte Stelle zum Überwinden hatte. Die Sicht auf dem Gipfel war aber leider wieder gleich null und der Triglav konnte – wie in den Tagen zuvor – mal wieder nicht gesehen werden. Nach anfänglichem Regen beim Abstieg besserte sich das Wetter aber immerhin wieder und zurück am Auto konnten im Trockenen noch gemütlich die Brotzeitreste gegessen werden.