DAV Sektion Kaufbeuren-Gablonz
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Sommertour Sellagruppe

Am Freitag, den 7.September, brach die Jugend 2 in aller Herrgottsfrüh auf Richtung Dolomiten- genauer gesagt Richtung Sella Gruppe. Nach gut drei Stunden Fahrt waren wir am Ausgangspunkt am Grödnerjoch angekommen. Gut gelaunt wanderten wir für eine gute halbe Stunde zum Einstieg des Pisciadu Klettersteigs. Nach vier Stunden äußerst gemütlichen klettersteigens hatten wir den längsten und bekanntesten Steig der Sella erklommen, denn wegen des Staus konnte man sich zumindest schon einmal nicht verlaufen. Ein paar Hochmotivierte bestiegen noch den Hausgipfel, während der Rest der J2 sich erst mal ein Päuschen genehmigte und sich nach einem kurzen Marsch zur Hütte noch im eiskalten(4°C) Bergsee abkühlte. Den Abend ließen wir mit Schafkopf und einem Glaserl Wein für die Jugendleiter ausklingen, um in „wunderbaren“ Durchhängebetten die Nacht zu verbringen.

Am nächsten Tag stand die längste Etappe der Tour an. Wir verließen um 8 die Hütte und marschierten los – mitten in de Sella Gruppe hinein: Vorbei an einem Eissee, über mehrere Geröllfelder und an Wänden die noch leicht mit Eisüberzogen waren, gelangten wir schließlich auf die „Plattform“ der Sella Gruppe und wanderten den kompletten Grad entlang über mehrere Fastdreitausender. Nach einer Pause am Rande der Sella führte uns der Weg über abenteuerliche Felsen, Höhlen und einer Kletterstelle in ein Tal hinunter und von dort 400hm wieder hinauf zu unserer nächsten Hütte, der Forcella Pordoi. Ziemlich platt von der 8-Stunden Tour genossen wir die letzten Sonnenstrahlen und mussten leider feststellen, dass viel zu viele Touristen hier oben unterwegs waren. Doch glücklicherweise legte sie die Betriebsamkeit mit dem Abschalten der Bergbahn und wir konnten noch den Sonnenuntergang bewundern und uns schließlich müde in die Betten kuscheln.

Am dritten Tag der Sommertour führte uns der Weg zum schwersten Klettersteig der Etappe, welcher zur Besteigung des Piz Boe beitragen sollte. Drei von uns war das Ganze nicht geheuer und so umwanderten diese den Steig, während der Rest der Gruppe mutig durch die Wand kraxelte. Nach gut zwei Stunden traf sich die Gruppe wohlauf auf dem völlig überfüllten Piz Boe. Wir verweilten nicht lange, überschritten den Dreitausender und stiegen über einen leichteren Klettersteig zur dritten und letzten Hütte, der Franz Kostner, ab. Dort kühlten wir unsere Füße und/oder Köpfe im kalten Hausbrunnen und sonnten uns ein wenig. Nach dem Abendessen wurden dann noch Karten gespielt und/oder schlafen gegangen.

Am nächsten Morgen standen ein paar von uns früher auf, um den Sonnenaufgang zu bewundern und das war echt sehenswert. Nach einem herrlichen Frühstück wanderten wir gut gelaunt Richtung Piz da Lech Klettersteig und durchstiegen diesen mühelos. Nach einer weiteren halben Stunde Wanderns waren wir dann auch schon auf dem Boeseekofel angelangt –und endlich waren wir allein :D

Es folgten ein paar Stunden Abstieg, Kaffee und Kuchen und Wespen am Auto, und eine dreistündige Heimfahrt, sodass wir am 10. September gegen 20 Uhr alle wieder wohlbehalten zu Hause ankamen.