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Hochtour auf den Fluchtkogel

Gleich zu Beginn der Sommerferien ging es für die Jugend 2 hoch hinaus. Von Vent aus sind wir am ersten Tag zur Vernagthütte aufgestiegen. Nach einem gutem Kilometer sind wir dann ohne überhaupt Kenntnis von der richtigen Wegabzweigung zu nehmen daran vorbeigegangen. Eine dreiviertel Stunde später und auch einige Meter weiter haben wir festgestellt, dass das wohl nicht mehr ganz der richtige Weg ist. Da niemand Lust hatt zurück zu gehen oder den Umweg über das Hochjochhospiz in Kauf zu nehmen sind wir dann weglos über das Gras zu einem Weg, der zur Vernagthütte führt aufgestiegen.

Auf der Hütte haben wir zuerst unser Lager bezogen und sind dann zum Großen Vernagtferner ein Stück aufgestiegen. Dort haben wir die Steigeisen angelegt, sind etwas über den Gletscher gelaufen, haben mit den Eispickeln im Eis rumgehackt und Eisschrauben in das Blankeis gedreht. Leider hat es bald angefangen zu regnen und es ging zurück in Richtung Hütte. Auf dem Rückweg wurde das Wetter wieder schön und jeder hat auf einem Schneefeld noch einen "Toten Mann" gegraben und dessen Festigkeit getestet.

Nach gutem Bergsteigeressen sagte der Hüttenwirt, dass es Frühstück entweder um halb 5 oder um 7 Uhr gibt. Da das Wetter im Laufe des nächsten Tages schlechter werden sollte haben Michi und Markus zur Freude der einen und zum Unmut anderer Jugend 2ler entschieden, dass wir um halb 5 frühstücken.

Am darauffolgendem Morgen hat es aber schon um kurz nach 4 Uhr, als die Jugend 2 aufgestanden ist geregnet und Frühstück gab es um halb 5 leider auch keines. Also haben wir uns, als wir alles schon zusammengepackt hatten noch einmal hingelegt und etwas geschlafen. Um 7 Uhr gab es dann endelich etwas zum Essen und als wir kurzer Zeit später zum Fluchtkogel starten hat es auch aufgehört zu regnen. Über den Guslarferner und das Obere Guslarjoch ging es auf den 3500 Meter hohen Gipfel. Zurück ins Tal nach Vent ging es über den riesigen Gepatschferner und vorbei am Hochjochhospiz.