DAV Sektion Kaufbeuren-Gablonz
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Skifahren mit ÜN in der Jubi Hindelang

Zur ersten Tour im neuen Jahr 2014 versammelten sich am 10. Januar dreizehn mutige Rotznasen, die sich mit ihren drei unerschrockenen Jugendleitern am Berliner Platz in Kaufbeuren treffen wollten. Schon während der Autofahrt nach Bad Hindelang ist es nicht einer einzigen Rotznase gelungen, die Vorfreude und Euphorie auf das anstehende Skiwochenende zu unterdrücken. Und so erreichten wir um ca. 17:30 Uhr mit einer sehr lebhaften Truppe die Jugendbildungsstätte der JDAV in Bad Hindelang, welche für die nächsten zwei Nächte unsere Unterkunft werden sollte. Nachdem die Zimmer verteilt und das Abendessen vertilgt worden war, hatten wir am Abend einen Gastvortrag von Ben Miroux, der uns im Auftrag von „Check your Risk“ über die Alpinen Gefahren beim Freeriden aufklärte. Hierbei traf Ben auf ein sehr interessiertes und leidenschaftliches Publikum, welches mit zahlreichen Fragen und begeisterter Mitarbeit überzeugte.

Verhältnismäßig früh klingelten unsere Wecker an einem wunderschönen Samstagmorgen. Nach einem ausgezeichneten Frühstück fuhren wir mit unseren drei Autos an den Grenzwieslift am Oberjoch, wo wir uns nach einem kleinen gemeinsamen „warm up“ in drei Gruppen aufteilten und die unterschiedlichsten Skilifte und Pisten auf deren Tauglichkeit prüften. Nach der Mittagspause konnten alle Rotznasen ihr Geschick in den unterschiedlichsten Disziplinen ausprobieren: Skifahren auf einem Bein, ohne Skistöcke, in der Kette, im Slalom und so weiter. Auch die maximale Auslastung eines Schleppliftbügels wurde erprobt. Und so gelang es uns, vier Rotznasen pro Bügel zu befördern!! Wenn das nicht effizient ist!! Patentieren lässt sich das Reisen zu viert aber leider nicht, da das Aussteigen aus dem Lift den Anmut eines kämpfenden Vogelstrauß hatte, der versucht mit einem Bieber zu ringen. Erst als die Lifte ihren Betrieb einstellten, ging es für die Rotznasen wieder zurück zur JuBi. Der weitere Verlauf des Abends stand für alle zur freien Verfügung, und so konnten sämtliche Freizeitangebote der Jubi ausgetestet werden: Tischtennis, Air Hockey, Kickern und Bouldern, alles musste ausprobiert werden. Um 22:00 Uhr ging es dann für alle ins Bett, um dem geschundenen Rotznasenkörper ausreichende Regenerationszeit zu ermöglichen.

Pünktlich aufstehen, Betten abziehen, die Zimmer besenrein verlassen und zum Frühstück kommen. So lautete die To-Do-Liste an jenem sonnigen Sonntagmorgen, die alle Rotznasen mit einem „ausgezeichnet“ bewältigten. So konnten wir unsere Unterkunft pünktlich verlassen und uns auf den Weg Richtung Fellhorn machen. Sonnenschein empfing uns an den beschneiten Hängen und so waren alle Anforderungen erfüllt, die einen unvergesslichen und unglaublichen Skitag ausmachten. Besonders reizvoll erwies sich eine öffentliche Ski-Cross Strecke, in der alle Rennerprobten und übermütigen Rotznasen ihr Geschick austesten konnten. Auch soll einer Handvoll Rotznasen das unglaubliche Vergnügen zuteil geworden sein, einen unverspurten Pulverschneehang gefunden zu haben!! Ich möchte darauf hinweisen, dass dies unserer Redaktion weder bewiesen, noch glaubhaft dargestellt werden konnte! Auch konnte niemand der an diesem Spektakel beteiligten Rotznasen für eine Stellungnahme erreicht werden. Deswegen musste diese Story als „frei erfunden“ abgetan werden. (Selbstverständlich hat das alles nix damit zu tun, dass ich nicht einer dieser glücklichen Rotznasen sein durfte, die möglicherweise als erste ihre Spuren, im flockigen, luftigen … weicher Pulverschnee … Sonne … milde -2°C … wunderschöner Hang … …) Jedenfalls sammelten sich wieder alle Rotznasen gesund und munter an den Autos, mit welchen wir schon nach sehr kurzweiliger Fahrzeit unser letztes Ziel Kaufbeuren erreichten. Dort konnten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer unserer ersten Tour 2014 ohne nennenswerte Beschwerden ihren Erziehungsberechtigten übergeben werden.

Ich persönlich hatte wieder einen RIESEN Spaß mit den Rotznasen des DAV Kaufbeuren-Neugablonz und möchte mich natürlich bei allen noch einmal ganz herzlich bedanken. An erster Stelle natürlich bei meinen Kollegen Manu, Ben und Sophie.

Anmerkung des Autors:

Vor allem das milde Wetter gefiel einigen Rotznasen besonders gut. So konnten nächtliche Wanderungen über die Balkone der Jubi unternommen werden. Unklar ist, warum die Bewohner sowie die Besucher des besagten Zimmers am nächsten Morgen über die gleichen Beschwerden klagten. Alle der teilnehmenden Nachtschwärmer jammerten beim darauffolgenden Sonntagsfrühstück über einen steifen Hals. Einem taten sogar die Füße weh!! Möglicherweise ist dies auf einen zu exzessiven Umgang mit dem „Wumm“ beim Disofox zurück zu führen. Genauer werden wir das wohl nie erfahren, weshalb dieser Abend schon jetzt als das größte Mysterium in der noch jungen Geschichte der Alpinen Rotznasen aufgeführt werden sollte.

Anmerkung der Redaktion:

Wir möchten darauf hinweisen, dass wir keinerlei Anspruch auf wahrheitsgemäße und objektive Berichterstattung unseres Autors erheben und vielmehr seine komödiantische Art schätzen!