DAV Sektion Kaufbeuren-Gablonz
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Skifahren mit ÜN in der Jubi Hindelang

Nachdem wir nach dem Organisations-Chaos der Autos endlich die passenden Autos gefunden hatten, in die alle Kinder, alle Jugendleiter und das ganze Gepäck reinpassten und die sinnvollerweise auch einwandfrei fahren konnten, rollten neun Rotznasen und sechs Oberrotznasen vom Berliner Platz in Kaufbeuren los Richtung Bad Hindelang.

Als wir an der altbekannten und mittlerweile recht vertrauten Jugendbildungsstätte der JDAV in Bad Hindelang ankamen, luden wir erstmal alles aus und dann gab es auch gleich Abendessen. Danach bezogen wir unsere super ausgestatteten Zimmer und saßen dann noch gemütlich beisammen oder boulderten im hauseigenen Boulderraum. Nach einer kurzen Gute-Nacht-Geschichte schliefen alle selig ein und freuten sich schon insgeheim auf den nächsten Tag.

Da sollte es - trotz sehr wenig Schnee - natürlich zum Skifahren gehen. Deshalb machten wir uns nach dem Frühstück fertig und fuhren ins Skigebiet Oberjoch. Dort mussten wir bald feststellen, dass wirklich wenig Schnee lag, da man an unserem ersten Lift wegen Schneemangels nur zur Hälfte hochfahren konnte. Das störte uns jedoch nicht, sodass wir uns halt erstmal in dem unteren Stück einfuhren und dann die Rotznasen in drei Gruppen aufteilten, in denen sie die meiste Zeit an den nächsten zwei Skitagen fuhren. Von da an, machte sich jede der Gruppe mit ihren zwei Oberrotznasen auf den Weg, die Pisten und auch das Gelände abseits der Pisten unsicher zu machen. Einige von uns schauten sogar bei dem Telemark-Weltcup zu, der an diesem Wochenende auf der Piste des Alpinen Trainingszentrum Allgäus im Skigebiet Oberjoch stattfand. Wir feuerten natürlich ganz besonders die deutschen Telemarker an, die uns mit ihrem Können wirklich begeisterten. Nach einem wunderschönen ersten Skitag kehrten wir etwas müde und erschöpft in die Jubi zurück. Aber einem lustigen Jubi-Hütten-Abend stand nichts im Wege. Die Rotznasen-Mädels gewannen den bereits in der Gruppenstunde angekündigten Schlafanzug-Wettbewerb, die Oberrotznasen konnten sich aufgrund einer speziellen Übung, die Zwei von ihnen einfach nicht hinbekommen wollten, vor Lachen kaum mehr Halten und nach der selbst erfundenen, sehr gruseligen Gute-Nacht-Geschichte von Einem der Oberrotznasen konnte wahrscheinllich auch keine Rotznase mehr beruhigt einschlafen.

Irgendwann sind dann aber trotzalledem alle eingeschlafen und am nächsten Morgen ging es, nachdem alles Gepäck, alle Rotznasen und alle Oberrotznasen in den Autos verstaut waren, ab ins Skigebiet Fellhorn / Kanzelwand. Dort fuhren wir wieder ausgiebig Ski und kosteten das schöne Wetter aus, indem wir keine Piste ausließen. In der Mittagspause trafen wir sogar noch ein paar Leute aus der Jugend 2, die dort auch zum Skifahren waren. Nach der Mittagspause zogen wir wieder gestärkt durch unsere Brotzeit auf die Pisten und schwangen, unsere Gruppen-Schlachtrufe verkündend, jeden Hang hinunter.

Nach zwei super Skitagen machten wir uns Sonntagnachmittag wieder auf den Heimweg, wobei wir dem Skifahr-Rückreise-Stau auf Schleichwegen sicher entgingen.